Historisches Archiv der Profession Soziale Arbeit

Kinder- und Jugendhilfe im DBSH und seiner Vorgänger

Der Rückblick in die jüngere Geschichte zeigt, dass diese Debatte über die Ausbildung der Erzieher_innen auch im DBSH nicht neu ist.

Der Berufsverband der Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, Heilpädagogen - Vereinigte Vertretung sozialpädagogischer Berufe - e. V. (BSH), ein Vorgängerverband des DBSH, hatte die Haltung, die Sozialpädagogischen  Berufe unter einem Dach zusammen zu führen. Durch die Öffnung hin zu einer Vereinigten Vertretung der sozialpädagogischen Berufe kamen auch Erzieher_innen   über die Heilpädagogen in den BSH.

Zu Beginn, so berichtete Klaus Rainer Martin, der damalige Vorsitzende des BSH, hätten sie sich mit der Öffnung für Erzieher_innen schwer getan. Vor allem die Sozialarbeiter_innen des Berufsverbandes der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter (BSS), ein Vorgängerverband des BSH,- hatten jedoch mit der Öffnung für diese Berufsabschlüsse Probleme. Es wurde daher zu Beginn des Zusammenschlusses festgelegt, dass zunächst nur die Heilpädagogen_innen nach dem Zusammenschluss zum BSH aufgenommen werden und über die grundsätzliche Öffnung in der ersten Legislaturperiode des BSH beraten wird. Im Jahr 1981 erfolgte dann  der Öffnungsbeschluss in Waldfischbach (Rheinland-Pfalz).

In Folge dieses Beschlusses konnten die Erzieher_innen einerseits und die Dipl. Pädagogen_innen andererseits mit ihren Berufsbildern in den Berufsverband der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter (BSS) aufgenommen werden.